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Besuch der LIHK in Washington
Vaduz, 27. Juni 2014. Eine Delegation der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer (LIHK) weilte diese Woche zu einem intensiven, zweitägigen Besuch in der amerikanischen Hauptstadt.
 
Neben Präsident Klaus Risch (Hilti AG) reisten die LIHK-Vorstandsmitglieder S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein (LGT) und Guido Durrer (ThyssenKrupp Presta) sowie Geschäftsführer Josef Beck in die USA, um bestehende Kontakte zum US-Kongress zu vertiefen und sich über das angestrebte Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Liechtenstein und den USA sowie über das zwischen der EU und den Vereinigten Staaten in Verhandlung befindende Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) auszutauschen. Diese seit 2002 in regelmässigen Abständen stattfindenden Besuche bieten eine wertvolle Plattform, Liechtenstein einem für das Land sehr wichtigen Gesprächs- und Handelspartner als Wirtschaftsstandort zu präsentieren.
 
Der erste Tag stand im Zeichen von Capitol Hill bzw. den Treffen mit Mitgliedern des Repräsentantenhauses und des Senats. Bei den diversen Gesprächen, u.a. mit Jim Sensenbrenner, Jeff Fortenberry, Larry Bucshon und Senator Cardin, nutzte die Delegation die Gelegenheit, bei diesen Entscheidungsträgern für das Doppelbesteuerungsabkommen Liechtenstein-USA zu werben. Ein weiteres Gesprächsthema war TTIP. Eine darauf folgende Diskussion mit Mitarbeitern der Schweizer Botschaft und der Botschaft Islands bot die Möglichkeit, das Thema TTIP und dessen Relevanz für die EFTA-Staaten zu vertiefen.
 
Den Auftakt am zweiten Programmtag bildete ein Arbeitsfrühstück mit Kongressmitarbeitern sowie Vertretern von Medien und von Think Tanks. Hauptthema der angeregten Diskussion waren der Stand der transatlantischen Beziehungen als auch TTIP, dessen Abschluss Konsequenzen für die liechtensteinische Wirtschaft haben würde. Beim Treffen mit Bill Reinsch und Catherine Schultz vom National Foreign Trade Council (einer 1914 gegründeten privaten Organisation, welche den internationalen Handel fördert) wurde die Delegation u.a. über das nicht einfache politische Klima in den USA informiert, was den Abschluss von Doppelbesteuerungsabkommen betrifft. Dies war vor allem in Bezug auf das nächste Treffen mit dem für Steuerpolitik (einschliesslich bilateraler Steuerabkomen) zuständigen Staatssekretär im US-Finanzministerium, Mark Mazur, von Bedeutung, bei dem das angestrebte Doppelbesteuerungsabkommen das Hauptgesprächsthema darstellte.
 
Die abschliessenden Treffen mit Vertretern des Center for Transatlantic Relations an der Johns Hopkins Universität, mit Forschungsbeauftragten des Peterson Institutes for International Economics sowie mit Vorstandsmitgliedern des Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftsrates standen wiederum ganz im Zeichen der Freihandelsthemen, es fand zudem ein Austausch über damit verwandte Fragen sowie die amerikanischen Wirtschaftsaussichten statt. Ein von Botschafterin Claudia Fritsche gegebener Empfang in der Residenz, an welchem Kongressabgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter von Diplomatie, Medien, Interessensvertretungen und Think Tanks teilnahmen, rundete den Besuch ab.
 
Klaus Risch bezeichnete den Besuch als weiteren wertvollen Meilenstein in den Bemühungen zur Optimierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für liechtensteinische Unternehmen und in den gegenseitigen Handelsbeziehungen: „Etwas in Washington zu erreichen ist ein vielschichtiges Unterfangen und bedingt das Zusammenspiel aller Kräfte. Dies trifft auch auf das gewünschte Doppelbesteuerungsabkommen zu. Speziell hilfreich sind in diesem Zusammenhang die sehr guten Kontakte und Netzwerke von Botschafterin Claudia Fritsche.“
 
 

 

 

    
   
 
Vlnr: Botschafterin Claudia Fritsche, Guido Durrer, S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein, Congressman Larry Bucshon, LIHK-Präsident Klaus Risch, Congressman Jeff Fortenberry, Josef Beck.
 
Vlnr: Botschafterin Claudia Fritsche, Senator Ben Cardin, LIHK-Präsident Klaus Risch, S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein, Guido Durrer, Josef Beck.
 
Vlnr: Guido Durrer, Josef Beck, Botschafterin Claudia Fritsche, S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein, LIHK-Präsident Klaus Risch vor der Besprechung im US-Finanzministerium.
 
Vlnr: Debbie Meadows, Congressman Mark Meadows, LIHK-Präsident Klaus Risch, ehemaliger Congressman Michael Oxley.
 
 
 
 
 
 
 
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